Niemand braucht einen Umbau des Urheberrechts, die Lösungen liegen in anderen Bereichen

Der FFS spricht sich strikt gegen deutliche Änderungen am Urheberrecht aus. Wir weisen darauf hin, dass so gut wie alle Themen, die im Moment angesprochen werden, in der Regel nichts mit dem Urheberrecht selbst zu tun haben.

Die Lösung der Probleme liegt in anderen Bereichen:

  • Förderung technischer Initiativen für adequaten Datenschutz
  • Die Forderungen der Wirtschaftskammern gegen die Praxis der Patentämter durchsetzen
  • Aktive Förderung von Lizenz- und Geschäftsmodellen, die für eine vernetzte Gesellschaft tauglich sind
  • Förderung von wirtschaftlicher Bildung bei Musik- und Filmschaffenden
  • Ausschleichen der Subvention für die Nutzung untauglicher Lizenz- und Geschäftsmodelle
Mehr Information zu unserer Position und den Argumenten der aktuellen "Debatte" beim Projekt Urheberrechtsdebatte.
 

Freie Inhalte können nicht erzwungen werden. Ihre Erstellung kann aktiv gefördert und ihre Freiheit muss dann gegen widerstrebende Interessen verteidigt werden: Für diese Förderung und den Schutz der Freiheit von Inhalten hat sich das europäische Urheberrecht bei Freier Software bestens bewährt.

Dringenden Handlungsbedarf sehen wir hauptsächlich im Patentrecht, welches Urheber enteignet und innovativen KMUs wie auch Kunst- und Kulturschaffenden längst die Grundlage zur freien Teilnahme am Markt entzogen hat.